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Malteser Lippstadt

870 Lourdespilger starten mit den Maltesern in die Karwoche

Wallfahrtsmotto: „Was er euch sagt, das tut.“

09.03.2018
In Lourdes werden die Pilger aus dem Erzbistum Paderborn über Palmsonntag wieder zahlreiche Gottesdienste feiern, insbesondere an der Grotte von Massabielle (Foto aus 2017).
Höhepunkt der Wallfahrt ist die Palmweihe vor der Rosenkranzbasilika (Foto aus 2017) mit der anschließenden internationalen Heiligen Messe in der unterirdischen Basilika. Fotos: Malteser/Bauer

Erzbistum Paderborn. Es ist wie immer der Aufbruch in eine völlig andere Welt. Wenn die Lourdespilger der 38. Wallfahrt im Erzbistum Paderborn am 22. März mit den Maltesern aufbrechen, dann wird es für sie auch eine Fahrt in die bevorstehende Karwoche – und eine Vorbereitung auf die Geschehnisse vor Ostern. Raus aus dem Alltag, hinein in die Besinnung mit Einkehr und Buße.

Lourdes, das kleine Städtchen in den französischen Pyrenäen, erwartet dieses Jahr 870 Pilger aus dem Erzbistum Paderborn mit seiner ganz besonderen Botschaft: Die Gottesmutter Maria ist hier dem einfachen Mädchen Bernadette Soubirous mehrere Male erschienen. Seither reißt der Strom derer nicht ab, die sich Maria im Gebet an der Grotte anvertrauen.

Wie schon im letzten Jahr führen viele Wege nach Lourdes: Der Zug mit 625 Pilgern startet am 22. März in Altenbeken, wo um 8:20 Uhr 102 Pilger starten werden. Vor allem auf dem Paderborner Bahnhof wird es eng werden, wenn um 9:01 Uhr 257 Pilger aufbrechen. Weitere Pilger steigen in Lippstadt, Soest, Dortmund, Hagen und Köln zu. Zudem startet ein Bus mit 35 Gläubigen ab Paderborn sowie ein Linienflug mit 22 Pilgern ab Paderborn-Lippstadt. Am 23. März heben dann weitere 189 Pilger mit einem Charterflug vom Flughafen Paderborn-Lippstadt ab.

Mit dabei sind in diesem Jahr auch Marianne Wünnemann aus Büren, geboren 1921, und Greta-Marie Hohenberger aus Lippstadt, geboren 2011. 90 Jahre liegen zwischen der ältesten und der jüngsten Pilgerin bei der „Wallfahrt der Generationen.“ Alte und junge Menschen, gesunde Pilger und Menschen mit Behinderungen und in Krankheit – sie alle werden zu einer großen Gemeinschaft zusammenwachsen; nicht zuletzt durch das gemeinsame Singen. Dafür haben die Malteser neue und noch fast druckfrische Gebets- und Gesangbücher für alle Pilger mit im Gepäck.

Insgesamt gehören 82 Menschen mit Behinderungen und in Krankheit zur Pilgergruppe, die ohne diese Hilfe eine Reise nach Lourdes nicht antreten könnten. Sie werden mehrheitlich von 55 Mitgliedern des Lourdes Krankendienstes des Malteserordens umsorgt. Dieser steht unter der Leitung von Valerie Gräfin von Magnis und Nicolaus Freiherr Heeremann. Zum Organisationsteam gehören außerdem 93 ehrenamtliche Helfer des Malteser Hilfsdiensts unter Leitung von Thomas Ohm (Beauftragter), Walter Müller (Leiter Musikteam) und Geschäftsführer Franz Anton Becker. Unter den Pilgern sind auch 157 Kinder und Jugendliche, viele von ihnen Firmbewerber.

„Was er euch sagt, das tut“, sagt Maria zu den Jüngern im Johannes-Evangelium über Jesus. Dies ist auch der Leitspruch für alle Pilgerfahrten nach Lourdes im Jahr 2018. Im Vertrauen auf den Herrn werden sich die Wallfahrer in die internationale Pilgerschar einreihen. Hubert Berenbrinker, Weihbischof von Paderborn, und Msgr. Prof. Dr. Peter Schallenberg, Malteser Diözesanseelsorger, sind als Leiter des Seelsorgeteams mit dabei. Die Flugpilger werden am Dienstagabend (27. März) in Paderborn zurückerwartet. Der Zug und der Bus kommen am Mittwoch vor Ostern zurück.

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